Der Pfarrgemeinderat hatte am 29. August zum Pfarrfest rund um die Wallenfelser Pfarrkirche eingeladen.:Ein Sommerabend voller Begegnungen und Musik

Der Pfarrgemeinderat hatte am 29. August zum Pfarrfest rund um die Wallenfelser Pfarrkirche eingeladen.

Zahlreiche Besucher waren zum Sommerfest der Pfarrei Wallenfels gekommen. Der Pfarrgemeinderat hatte am 29. August zum Pfarrfest rund um die Wallenfelser Pfarrkirche eingeladen. Nach der Heiligen Messe gab es auf dem Kirchenvorplatz Gegrilltes und Getränke, bevor die Ministranten mit Musik und Liedern den Abend gemütlich ausklingen ließen.
Einladend wirkt er schon immer, der Wallenfelser Kirchhof: die warmen Farben des Sandsteins von Pfarrhaus und Kirche, der Stein, der auch in den Abendstunden noch die Wärme des Tages abstrahlt, das Grün ringsum, das Zirpen der Grillen und der Gesang der Vögel. Der Blick über die Dächer des Ortes, hin zum Allerswald. Dazu die abendliche Beleuchtung im warmen Licht – all das schafft ein besonderes Flair, das ein wenig in südlichere Gefilde versetzt und an Urlaub denken lässt.
Warum dieses schöne Ambiente nicht einmal für ein Pfarrfest nutzen? So lud der Pfarrgemeinderat mit seinen Vorsitzenden Jan Regel und Markus Haderdauer am 29. August zum gemeinsamen Feiern vor die Kirche ein.
Zunächst wurde um 17 Uhr in der Pfarrkirche die Heilige Messe gefeiert. Pfarrer Eusebius Onyeche bedankte sich dabei noch einmal für die erwiesene Gastfreundschaft. Der 59-Jährige, der in Nigeria geboren wurde, ist in seiner belgischen Heimatdiözese Namur Pfarrer für mehrere Gemeinden. Seit einigen Jahren verbringt Abbé Eusebius seinen Urlaub im Frankenwald und übernimmt dabei die Urlaubsvertretung in Wallenfels.
Auch Mesner Michael Stumpf sprach Eusebius seinen Dank aus und überreichte ihm symbolisch die Kollekte für die Missionsarbeit des Geistlichen. Mit einem afrikanischen Lied begeisterte Pfarrer Eusebius zum Abschluss noch einmal die Gläubigen.
Draußen auf dem Kirchplatz lockte inzwischen der Duft von gegrillten Bratwürsten und Steaks. Auch am Salatbuffet konnten sich die Gäste bedienen. An den festlich geschmückten Tischen fanden sich viele zu guten Gesprächen zusammen. Mit Einbruch der Dämmerung verwandelten farbige Lichterketten und Strahler den Kirchhof schließlich in eine ganz besondere Kulisse.
„Der Tag ist um, die Nacht kehrt wieder“ – mit diesen Worten begann der Wallenfelser MiniChor sein Abendlob und stimmte gleich darauf „Willkommen im Land der Ruhe“ an. Auch Maik Förner begeisterte die Zuhörer wieder mit seiner Panflöte und dem Stück „Jesus bleibet meine Freude“ von Johann Sebastian Bach.
Einige Ministranten und Mini-Mamas hatten sich ebenfalls zusammengefunden und so trugen Katharina Schauer, Lena Weiß, Raphael Köstner, Jenny Köstner und Yvonne Deckelmann mit ihren Instrumenten Stücke wie „The Story“ und „Leise sinkt der Abend nieder“ vor. Auch an das Gebet „Der Engel des Herrn“, an das die Glocken um acht Uhr mit ihren mächtigen Stimmen erinnern, hatten die Minis gedacht. Nach dem gemeinsamen Beten des „Angelus“ stimmte Maik Förner die Melodie von „Segne du Maria“ an, in die die Zuhörer spontan einstimmten. Auch Pfarrer Eusebius gesellte sich wieder dazu.
Viel Lob erhielten die Organisatoren von den Gästen: „Ein Abend zum Genießen“, „Es war einfach schön“ – so lauteten die Reaktionen. Und am Ende blieb eigentlich nur eine Frage offen: Warum hat das niemand schon früher gemacht?