Egal, ob jung oder etwas älter, Faschingsnarr oder einfach nur ein fröhlicher Mensch – sie alle trafen sich zum Faschingsgottesdienst, der zur närrischen Zeit in Wallenfels einfach dazu gehört. Auch in diesem Jahr stand er unter dem Thema „Freude“
Erstmals fand in der Herz-Jesu-Kirche in Pressig ein ökumenischer Wort- Gottesdienst zur Kommunalwahl 2026 statt. Die Idee entstand nach einen erfolgreichen Blaulichtgottesdienst für Hilfsorganisationen des Landkreises Kronach im Oktober vergangenen Jahres.
Zu allen Zeiten hatten die Menschen Angst und Respekt vor den großen Epidemien und Pandemien, die immer wieder Länder, ja ganze Kontinente heimsuchten. Am schlimmsten wütete die Pest und das gleich in mehreren Jahrhunderten. Hilfesuchend wandten sich die Wallenfelser in jener Zeit an Gott und leisteten im Jahr 1626 das Gelübde: am Gedenktag des Heiligen Sebastian eine Prozession durchzuführen, wenn er die Gegend von der Pest, „dem Schwarzen Tod“, befreien würde. Und die Einwohner von Wallenfels hielten ihr Versprechen. Seit 400 Jahren zieht alljährlich am Gedenktag des Heiligen Sebastian, dem 20. Januar, ein großer Zug an Gläubigen durch die Straßen.
Die Sternsinger-Aktion in Wallenfels fand dieses Jahr zum ersten Mal mit Anmeldung statt. Für die Bewohner von Wallenfels, von Forstloh bis Wellesmühle, und in Schnaid eine neue Erfahrung. Auch das Pfarrsprengel Bernstein wurde in diesem Jahr bereits zum dritten Mal "mitversorgt". Das Spendenergebnis kann sich auch heuer sehen lassen: 3961 Euro (2025: 4185 Euro) lautet das Ergebnis der diesjährigen Sammlung. Das Geld kommt Projekten in Bangladesch zugute, die sich z.B. für schulische Bildung von Kindern einsetzen. Das Motto der Aktion lautete "Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit".