"Amazonien ist überall" - Plädoyer für eine lebendige Kirche

Onlinevortrag von Bischof Johannes Bahlmann OFM (Óbidos, Brasilien) am 3. Dezember 2020
Eigentlich wäre Bischof Johannes Bahlmann aus Óbidos/Brasilien im Dezember in Deutschland. Auf Einladung des Lateinamerikahilfswerkes Adveniat wollte er auch im Erzbistum Bamberg Station machen. Corona hat dies verhindert. Trotzdem ist es möglich, aus erster Hand von ihm und seiner Arbeit zu erfahren. Online gibt der gebürtige Niedersachse am Donnerstag, 3. Dezember, 18.15 Uhr, Auskunft über die Situation am Amazonas: über die Umweltzerstörung und über die schwierige Situation der Ureinwohner, Kleinbauern und Fischer.
Bischof Johannes Bahlmann leitet seit 10 Jahren die Diözese von Òbidos am Ufer des Amazonas. Die ländliche, größtenteils von Dschungel bedeckte Region gehört zu den konfliktreichsten Brasiliens. Der Staat ist weit weg. Großgrundbesitzer, Holzfäller und Viehzüchter geben den Ton an. Der 59-Jährige will sich trotz aller Hindernisse nicht entmutigen lassen und kämpft gegen soziale Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung an. Die Kirche hat nach seiner Auffassung zwei große Aufgaben: „Wir müssen die Wunder der Natur heilen. Und wir müssen die Wunden der Menschen heilen.“
Der Vortrag ist eine Kooperation des Referates Weltkirche mit dem Institut für Katholische Theologie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und dem Katholischen Erwachsenenbildungswerk Bamberg. Er findet Online über Zoom statt: Der Link für die Veranstaltung wird kurz vor Beginn freigeschaltet: https://uni-bamberg.zoom.us/j/99203654211.